Zweckbindung: E-Mail-Adressen

𝗘-𝗠𝗮𝗶𝗹-𝗔𝗱𝗿𝗲𝘀𝘀𝗲 𝗳ü𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗴𝗶𝘁𝗮𝗹𝗲𝗻 𝗥𝗲𝗰𝗵𝗻𝘂𝗻𝗴𝘀𝘃𝗲𝗿𝘀𝗮𝗻𝗱 𝗶𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗡𝗲𝘄𝘀𝗹𝗲𝘁𝘁𝗲𝗿-𝗟𝗶𝘀𝘁𝗲 𝗶𝗺𝗽𝗼𝗿𝘁𝗶𝗲𝗿𝗲𝗻?

Neulich klingelte mein Handy. Daran war einer unserer Mandanten. Er hatte eben eine geniale Idee, meinte er. Das machte mich natürlich neugierig und musste klar sagen: Schieß los, ich helfe Dir gerne. Denn wenn du anrufst, gehe ich davon aus, dass die geniale Idee im Zusammenhang mit der DSGVO steht. Voller Stolz schilderte er mir, dass er gerade die ganzen E-Mail-Adressen seiner Kunden in den Newsletter übertragen hat. Warum denn alle wegen dem Newsletter immer so ne Tragödie machen. Geht doch super easy, da braucht man nicht lange herumfackeln und lange eine E-Mail-Liste aufbauen. Ihr könnt euch jetzt vorstellen, dass meine erste Reaktion lautet: Boah, du bist ein Genie! 😉 Da wird ja Albert neidisch. Mit viel Fingerspitzengefühl setzte ich an zu erklären. Wir hatten vor Kurzem ja zum Thema Zweckbindung gesprochen, oder? Kannst du dich erinnern. Er meinte dann, klar! Aber was hat das mit meinem Einfall zu tun? Das heißt ja, dass Du die Daten nur zu dem Zweck verarbeiten kannst zu welchen du sie grundsätzlich erhoben hast. Es kam ihm langsam. Der Grund der Erhebung war ja, dass der Rechnungsversand digitalisiert werden kann. Und nicht, damit er auch Newsletter verschicken kann. Mein Mandant war dann traurig. Er meinte, dass ihm Datenschutz sehr wichtig ist, aber auch sein wirtschaftliches Vorankommen. Und genau da konnte ich dann auch helfen. Denn – ehrlich – nur wenn meine Mandanten wirtschaftlich betrachtet erfolgreich, können sie meine Mandanten sein. Also eine Win-Win-Situation. Ich sagte ihm dann, als wir seine Datenschutzinformationen überarbeitet hatten, haben wir uns doch auch Gedanken zum Bestandskundenprivileg gemacht – oder? Ja, schrie er mir fast ins Telefon. Ist das des Rätsels Lösung. Ja, sagte ich, zumindest ab dem Zeitpunkt als wir das sauber bei ihm in seinem Unternehmen umgesetzt haben. Und dass er unbedingt die 4 Voraussetzungen zur Nutzung des Bestandskundenprivilegs beachten soll. Und dann sagte er etwas, das ich selten höre, mich aber anspornt, jeden Tag das beste für unsere SCALELINE-Mandanten zu machen: Auch wenn alle sagen, dass der Datenschutz hinderlich ist, so hat das schon alles einen Sinn. Und dank eurer Unterstützung kann ich auch Newsletter verschicken, ohne dass ich mir Angst machen muss. Denn das Bestandskundenprivileg war mir bis zu deiner Beratung unbekannt. Und hier kann ich nur sagen: Da war selbst ich mal sprachlos. Und das heißt etwas, an alle, die mich bereits besser kennen. 😊 Ich unterstrich dann, dass die Umsetzung und Beachtung der DSGVO und der weiteren Datenschutzgesetze wirklich eine Win-Win-Situation ist. Mein Mandant dann: Ja, das ist es.

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