Um bei einem Gewinnspiel absahnen zu können, müssen naturgemäß Daten angegeben werden. Ansonsten funktioniert es ja schwer mit der Benachrichtigung. In der Regel werden zumindest der Name und eine E-Mail-Adresse erhoben.

💡Wenn Daten erhoben werden, dann gilt doch auch die DSGVO.

Es gelten also zum Beispiel die Informationspflichten. Und an die Grundsätze der DSGVO muss man sich dann auch noch halten. Da war doch etwas mit Datenminimierung, Zweckbindung und so.

 

Plant eine verantwortliche Stelle die Daten auch zu Werbezwecken zu verwenden, dann ist grundsätzliche eine separate und freiwillige (!) Einwilligung einzuholen. Es greift hier nämlich das Koppelungsverbot.

„Die Einwilligung gilt nicht als freiwillig erteilt, wenn zu verschiedenen Verarbeitungsvorgängen von personenbezogenen Daten nicht gesondert eine Einwilligung erteilt werden kann, obwohl dies im Einzelfall angebracht ist, oder wenn die Erfüllung eines Vertrags, einschließlich der Erbringung einer Dienstleistung, von der Einwilligung abhängig ist, obwohl diese Einwilligung für die Erfüllung nicht erforderlich ist.“

 

PRO-Tipp

Neben Datenschutzinfos sind auch Gewinnspiel-Teilnahmebestimmungen bereitzustellen. Darin können in einem eigenen Kapitel die Informationspflichten der DSGVO erfüllt werden.

 

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