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Wer muss einen EU-Vertreter benennen?

Ihr Unternehmen hat seinen Sitz in einem Drittland. Das heißt in einem Land außerhalb Europäischen Union bzw. dem Europäischen Wirtschaftsraum. Betroffen von der Regelungen sind „normale“ verantwortliche Stellen wie auch Auftragsverarbeiter. Bei der Benennung eines Vertreters wird dem Marktortprinzip der DSGVO Rechnung getragen.

Die Verpflichtung zur Benennung eines Vertreters in datenschutzrechtlichen Angelegenheiten innerhalb der EU besteht nur dann, wenn Ihr Unternehmen mit Sitz in einem Drittland

 

  1. Waren oder Dienstleistungen innerhalb der EU/EWR an betroffene natürliche Personen anbietet, das kann auch unentgeltlich sein, oder
  2. das Verhalten von natürlichen Personen in der EU beobachten.

Voraussetzung:

Es muss eine zielgerichtete Verarbeitung personenbezogener Daten betroffener Personen, die sich in der EU befinden, vorliegen. Das ist unabhängig von der Staatsangehörigkeit bzw. dem Rechtsstatus der Betroffenen.

Wann muss ich Unternehmen mit Sitz in einem Drittland keinen Vertreter bestellen?

Ausschließlich bei einer nur gelegentlichen Verarbeitung wenig sensibler personenbezogener Daten, welche nicht zu einem Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen führt, muss kein Vertreter bestellt werden. Eine Verarbeitungstätigkeit gilt nur dann als „gelegentlich“, wenn sie nicht regelmäßig stattfindet und außerhalb der regulären Geschäftstätigkeit oder Tätigkeit des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters erfolgt.

Sofern diese Ausnahmen nicht greifen, ist die Benennung eines EU‑Vertreters gesetzlich zwingend vorgeschrieben.

Was passiert, wenn ich keinen Vertreter bestellt habe, obwohl das erforderlich wäre?

Erfolgt diese Benennung trotz Vorliegen der Voraussetzungen nicht, kann die zuständige Aufsichtsbehörde eine Geldbuße gegen Ihr Unternehmen verhängen.

Welche Aufgaben erfüllt der Vertreter?

Der EU‑Vertreter ist zusätzlicher Ansprechpartner für Aufsichtsbehörden und Betroffene innerhalb der EU. Wir nehmen Ihre Interessen in der europäischen Union wahr. Dies selbstverständlich unter Einhaltung der Datenschutzgesetze und auf Basis des geschlossenen Vertreter-Vertrages. Wir unterstützen bei der Erfüllung der Pflichten nach Art. 27 DSGVO und beraten Sie bei Bedarf im Hinblick auf eine datenschutzkonforme Umsetzung Ihrer Geschäftstätigkeiten in der europäischen Union.

Ihre Aufgaben sind unser Spezialgebiet:

  • Ansprechpartner für die Kommunikation mit Aufsichtsbehörden
  • Anlaufstelle für betroffene Personen in allen datenschutzrelevanten Angelegenheiten
  • Bearbeitung von Anfragen betroffener Personen
  • Unterstützung bei der Erstellung und beim Führen des Verzeichnisses von Verarbeitungstätigkeiten

 

Darf der Vertreter auch zeitgleich als Datenschutzbeauftragter benannt werden?

Nein, denn daraus könnte sich ein Interessenskonflikt ergeben. Mehr hier.

 

Wie wir Ihnen helfen DSGVO-fit zu sein

Wir sind ausgebildete Jurist:innen und zertifizierte Datenschutzbeauftragte. Neben dem juristischen Know-How zeichnet uns ein großes Verständnis für technische Zusammenhänge aus. Das ist IHR Vorteil in der Kommunikation mit den Aufsichtsbehörden.

Für Spezialfragen in den nationalen Datenschutzregelungen innerhalb der Union, greifen wir nach Abstimmung mit Ihnen auf ein Netzwerk von Datenschutzspezialisten in den europäischen Ländern zurück.

 

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